Heutzutage ist es schwer, mit einer Reportage noch Emotionen zu wecken und Phoenix gehört jetzt auch nicht gerade zu meinen Hauptsendern. Eben ist es Oliver Mayer-Rüth vom ARD-Studio Tel Aviv gelungen mich zu fesseln.
Mit seiner Reportage “Frontkinder” beleuchtet Mayer-Rüth auf sehr einfühlsame und ehrliche Weise mal nicht die politische Situation im eigentlichen Sinne zwischen Israel und den Palästinensern, insbesondere auch nicht aus der Sicht der Erwachsenen. Mayer-Rühl begleitet das 11-jährige israelische Mädchen Eden aus der Grenzstadt Sderot und Alaa den 14-jährigen palästinesischen Jungen aus dem nur ein paar Kilometer entfernten Beit Hanoun im Gaza-Streifen.
Er schildert ihre Geschichte, ihre Angst vor den Raketen der radikalen Palästinenser auf der einen und der Furcht vor den Panzern, Flugzeugen und Buldozern der israelischen Armee auf der anderen Seite.
Gerade die Ähnlichkeit der Ängste aber der enorme Unterschied der sozialen Situation machen die Reportage so beeindruckend. Und die Unschuld der Kinder, den Hauptpersonen dieses Films machen diese Dokumentation unendlich traurig …
Ein wichtiges Dokument das den Widersinn dieses Konfliktes auf so anschauliche Art aufzeigt. Das sollte man sich unbedingt anschauen. Der Beitrag wird wiederholt, Infos bei Phoenix.
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