TV-Review: UNSCHULDIG - mit Alexandra Neldel (updated)
Eigentlich stellen sich bei mir sämtliche Nackenhaare auf, wenn mir jemand was von einer deutschen Serie-Eigenproduktion erzählen will. Jetzt konnte man vor der neuen Pro7-Serie “UNSCHULDIG” nicht wirklich flüchten, so omnipräsent waren die Trailer, die Plakate und Promo-Aufritte des Casts.
Heute also lief dann die erste Folge von UNSCHULDIG bei der Alexandra Neldel, bekannt als Lisa Plönske aus der Daily-Soap “Verliebt in Berlin”, die Hauptrolle als engagierte Anwältin Dr. Anna Winter spielt. Unterstützt wird Sie durch den Ex-Polizisten Marco Lorenz, gespielt von Clemens Schick und dem Forensik-Experten Dr. Sebastian Krüger, gespielt von Erhan Emre.
UNSCHULDIG hatte meines Erachtens alles, was amerikanische Serien ausmachen. Style, schneller Schnitt und eine moderne Ausstattung. Man sieht der Serie an, dass sie von Pro7 als Prestige-Objekt und letzte Chance für die nächste Zeit angesehen wird, eine Eigenproduktion in Serie zum Erfolg zu führen.
Und das mit Erfolg!! Ja, so überraschend es auch ist, ich fand die erste Folge wirklich sehr kurzweilig. Das liegt nicht nur an der 22-jährige Alexandra Neldel, diesmal ohne Spange, als attraktive Anwältin. Vielmehr scheint das Gesamtkonzept stimmig und der gesamte Cast ist super Besetzt.
Bleibt zu hoffen, dass die Quoten stimmen und Pro7 auch für die weiteren Folgen genug Budget zur Verfügung gestellt hat, um das Produktions-Niveau aufrecht halten zu können.
Ich bin auf jeden Fall auf die nächsten Folgen gespannt!
Ach ja, wer den Auftakt heute verpasst hat, kann sich die ganze Folge kostenlos bei Pro7 anschauen.
UPDATE (24.04.08): Entsprechend den Meldungen von DWDL und TVBLogger hat sich die erste Folge sehr gut geschlagen. Mit 14,8 in der Zielgruppe lag sie über dem Senderschnitt.
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Dann gehöre ich wohl eher nicht zur Zielgruppe. Ich fand den Pilotfilm nur mäßig spannend. Besonders hat mich die schlechte Tonregie gestört. Der Ton war ein einziger Akustikbrei, der weder die Dialoge noch die Szenengeräusche richtig rüberbringen konnte. Aber vermutlich besteht die Zielgruppe aus jenen Menschen, die ihr Handy benutzen um die Umwelt von ihrem schlechten Musikgeschmack zu überzeugen.