Film-Kritik: “10.000 BC” versinkt im Schwulst der Dialoge

Ich war heute mal wieder mit Freunden im Kino und habe mir “10.000 BC” von Roland Emmerich reingezogen.

Und das hätte ich mal lieber gelassen! Warum? Das erste Drittel des Films kommt daher wie ein Rosamunde Pilcher – Film in der Arktis. Aufs übelste gestelzte, schwülstige, künstliche und zudem noch schlecht gespielte Dialoge rund um eine 0815-Liebesgeschichte mit einem nervenden Off-Sprecher.

Als es dann zu etwa Action kam, wurde es besser und die Special-Effects waren wirklich gelungen. Insbesondere die Mammuts waren sehr gelungen animiert.

Dumm nur, dass uns Herr Emmerich immer wieder mit seinen Winnetou-Schwulst-Dialogen belästigen musste. Keine Ahnung ob es an der schlechten Synchronisation lag oder die Dialoge auch im Original so übel waren, viel amateurmäßiger ging es aber nicht.

Fazit: Roland Emmerich, verantwortlich für Regie und zum Teil fürs Buch, sollte sich wieder auf die Action beschränken und Dialoge lieber anderen überlassen. Und warum der Film unbedingt “10.000 BC” heißen musste, hat sich mir nicht erschlossen, da er aber auch so überhaupt nichts mit der Menschheitsgeschichte zu tun hat. Vielleicht wenn man durchs Stargate auf eine andere Welt wechselt …..

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